Da geht’s lang

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Zumindest für mich. Im übertragenen Sinne: Gestern habe ich für die Fortsetzung von „Treibland“ endlich vor Ort recherchiert, und dabei sind mir ein paar Sachen klar geworden, von denen ich bis gestern, eben dort vor Ort, gar nicht wusste, wie unklar sie mir eigentlich waren. Ich kam dann mit schmutzigen Händen und Knien wieder und mit der Gewissheit: Der Abstieg bzw. der Aufstieg kann beginnen.

Anstellerige Geheimniskrämerei, dass ich jetzt nicht genau sagen mag, wo ich war und wo also der nächste Kriminalroman spielt, aber das ist so aus genau dem gleichen Aberglauben, aus dem ich auch nicht lange vorher sagen kann, wie das Buch heißen soll und warum. Jedenfalls geht’s nicht um Höhlenforscher, auch wenn das Foto in die Richtung zu gehen scheint (in Wahrheit hab ich’s gestürzt, Tageslicht nach unten, so viel zum Thema Richtung), und auch wenn mich der Höhlenforscher wegen meiner Klaustrophobie in den letzten zehn Tagen sehr beschäftigt hat.

Bei seiner Geschichte musste ich an die deutlich kleinere, für mich aber unangenehm nähere meines Freundes Jay denken, der einmal in Sibirien in einem Höhlensystem unter der Tundra in einem Schluf stecken blieb, weil sie ihm vorher gesagt hatten, kein Problem, das wäre auch für Anfänger interessant, und dann musste einer hinten drücken und einer vorne ziehen, und Jay wäre gern umgekehrt, aber das ging dann nicht mehr.

Außerdem nervt mich, dass ab einem gewissen Punkt alles, woran man denkt, zu einer Metapher fürs Schreiben wird. Lächerlich.

 

4 Kommentare zu “Da geht’s lang

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