Texte

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Unsere Kolumnen in der Rubrik „Nackte Zahlen“ auf der Webseite des „SZ-Magazins“ werden meist mit wunderbaren Collagen von Eugenia Loli illustriert. Mehr von ihr auf ihrer Facebook-Seite.

Und, worüber schreibst du so?

Meist über Psychologie und Gesellschaft. Hier finden Sie jedenfalls in eher willkürlicher Reihenfolge links zu älteren (weiter unten) und neueren (weiter oben) Texten von mir. Mein Kolumne „Zweite Halbzeit“ gibt es derzeit leider nicht online, aber in jeder Print-Ausgabe von „Brigitte Woman“. Meine Kolumne „Dad – Die Gegendarstellung“, die in „Brigitte Mom“ erscheint, ist nur hin und wieder auf mom.brigitte.de auch online zu finden. Und falls Sie den Briefwechsel mit Elke Heidenreich suchen: Es gibt keinen direkten Link mehr, aber wenn Sie bei brigitte.de unsere Nachnamen in den Suchschlitz tippen, kriegen Sie mindestens so viel Heidenreich/Raether, wie Sie brauchen. Ansonsten:

Was macht Ihr Sohn eigentlich beruflich?

Seit März 2015 schreibe ich für sz-magazin.de die Sex-Kolumne „Nackte Zahlen“, im wöchentlichen Wechsel mit der geschätzten Kollegin Alena Schröder (früher mit der geschätzten Kollegin Julia Rothaas). Hieran gefällt mir nicht nur der Austausch mit der Ko-Autorin und den Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion, sondern insbesondere auch die Möglichkeit, andere Textformen ausprobieren und Zoten reißen zu können.

Wir zwei gegen den Rest der Welt

Schweren Herzens habe ich angefangen (und wieder aufgehört), mit meinem Sohn das Computerspiel „Overwatch“ zu spielen, weil ich den Kontakt zu ihm nicht verlieren wollte. Der Deal war: Er kriegt das Spiel zum Geburtstag, dafür darf ich fürs „Süddeutsche Zeitung Magazin“ diesen Text darüber schreiben.

Alles schläft, einsam wach

Dass und inwiefern Schlafstörungen ein Segen sein können, habe ich im „Süddeutsche Zeitung Magazin“ beschrieben. Die privatwirtschaftliche Ausbeutung meiner eigenen Neurosen durch weiche Einbettung in herbeiphilosophierte historische und gesellschaftliche Kontexte ist die Default-Einstellung meiner Textgestaltung.

Der perfekte Plan B

Für „Merian“ habe ich eine Reisereportage über Braunschweig geschrieben. Spätestens daran, dass die Stadt den Text auf ihre Seite gestellt hat, merkt man, dass es am Ende eine Liebeserklärung geworden ist.

Zauberische Ungeduld

Für die Ausgabe des Architekturmagazins „moderneRegional“ über Space-Age-Design durfte ich einen einleitenden Essay schreiben, seitdem wünsche ich mir eine Lavalampe. Aber wenn ich mir eine ins Büro stelle, drehen die Kinder durch, und wenn ich ihnen auch welche kaufe und dann kommt meine Frau, und nachher steht in jedem Zimmer eine Lavalampe, was sind wir dann für eine Familie?

Das neue Bild vom Vater

Von der Respektsperson zu einem, über den man lacht. Nur der Titel, den die Kollegen vom „SZ-Magazin“ gemacht haben, passt nicht so ganz.

Gerührt, nicht geschüttelt

Eine Titelgeschichte im „Süddeutsche Zeitung Magazin“ aus dem Mai 2015, die davon handelt, ob wir uns von den kleinen Dingen zu sehr und von den großen nicht genug bewegen lassen.

Kinder anbrüllen: Wie schlimm ist das eigentlich?

Aus der umstrittenen und von mir sehr geliebten Zeitschrift „Brigitte MOM“: „Kinder anbrüllen“. Ein sehr persönliches und schmerzhaftes Thema.

Im Kreis zum Ziel

Ein Essay im „Süddeutsche Zeitung Magazin“ über das Grübeln, oder in den Worten des mir unbekannten Vorspanndichters (Max Fellmann?): „In der Romantik sah man das Grübeln als Weg zum »Kristallgrund der Seele«, heute gilt es als beinahe krankhaft. Dabei kann es hilfreich sein, den eigenen Gedanken nachzuhängen – man muss nur den richtigen Ansatz finden. Unser Autor ist mal in sich gegangen.“

„Im Grunde möchte ich in Ruhe gelassen werden“

Ein Interview mit Paddy McAloon in der Diskothek des „Süddeutsche Zeitung Magazins“. Mein alter Freund Johannes Waechter hatte mir die Gelegenheit gegeben, für ihn einzuspringen und eines meiner Idole zu interviewen. Kaum jemanden bewundere ich mehr als Paddy McAloon, Kopf der Band Prefab Sprout, und ich fürchte, das merkt man dem Inteview dann auch ein bisschen an.

Brauchen wir eigentlich einen Gott?

A propos Idole: „Brauchen wir einen Gott?“ Ein Essay aus „Brigitte“, den ich gern zur Weihnachtszeit im Kreise der Familie mit salbungsvoller Stimme vortragen würde, aber man lässt mich nicht.

Kettenreaktion

Diese Glosse aus dem „SZ-Magazin“ ist der Grund, warum ich bei Reparaturaufträgen im Fahrradladen immer den Namen meiner Frau angebe.

Leistung bringen: Aber um welchen Preis?

Ein Essay aus „Brigitte Woman“ über die Leistungslüge, genauer gesagt unsere Unfähigkeit, anderen und uns einzugestehen, dass uns das alles zu viel wird und dass wir nicht mehr können.

Mit dir zusammen will ich alt werden

Viele von meinen Texten behandeln psychologische oder im weitesten Sinne populärwissenschaftliche Themen. Je lebensnäher sie sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Gespräch mit Christine Hohwieler von „Brigitte Woman“ oder Nikola Haaks von „Brigitte“ entstanden sind. So wie diese Geschichte hier darüber, wie Paare gemeinsam alt werden können.

Hoffentlich tödlich

Etwas älter, aber irgendwie passend zum vorigen Thema: ein Report aus dem „Folio“ der „Neuen Zürcher Zeitung“ darüber, dass jede erfolgreiche Ehe irgendwann mit dem Tod eines Partners endet: „Hoffentlich tödlich„.

„Morgen Kinder, wird’s was geben“ – „Na und?“

Sagte ich oben, all dies hier folge einer Chronologie? Ach, wo wir gerade beim Thema Sterben sind, nehmen wir doch gleich noch diese Titelgeschichte aus dem „SZ-Magazin“ über den Tod der Vorfreude.

Die Verwandlung

Ich habe eine große Zahl von Porträts geschrieben, und immer mit einem unguten Gefühl. Entweder, weil ich mich fünfzehn Minuten mit einer amerikanischen Schauspielerin unterhalten und hinterher das Gefühl hatte, nicht ansatzweise genug zu wissen, um auch nur einen originellen Satz über sie zu schreiben; oder, weil ich das Gefühl hatte, jemandem zu nah gekommen zu sein und am Ende dann doch nur Klischees über ihn oder sie zu verbreiten. Als eher durchwachsene Zwischenbilanz einer 25-jährigen Journalistenlaufbahn muss ich sagen, dass es mir einmal gelungen ist, ein halbwegs anständiges Porträt zu schreiben, das dem Porträtierten möglicherweise gerecht wurde, ohne allzu distanzlos zu sein: in „Brigitte“ über Simon Borowiak.

Hiergeblieben in Hamburg, neu verliebt in New Orleans

Hin und wieder habe ich für die Kolleginnen von „Brigitte“ auch Reisegeschichten geschrieben, wobei mir jene über Hamburg und New Orleans am meisten Freude gemacht haben. Vor allem, weil die eine eigentlich eine Rachegeschichte ist, und die andere eine Liebesgeschichte.

Die Sehnsucht nach dem Neuanfang

Und dann ist da noch das Dossier über „Die Sehnsucht nach dem Neuanfang„, der erste größere Text, den ich schrieb, nachdem ich 2005 bei „Brigitte“ gekündigt hatte, um, äh, was Neues anzufangen.

Die Geheimnisse der Männer-WG

Dieser Text hier namens Die Geheimnisse der Männer-WG erschien in „Brigitte“ 20/97 (das sieht total seltsam aus und bedeutet in Worten: neunzehnhundertsiebenundneunzig, also eine Welt, in der ich 28 war und diese Welt nicht wesentlich älter), meine first appearance im Internet. Der Text geisterte eine Weile durch’s Web 1.0, als es das Wort „viral“ nur in Zusammenhang mit Nasenschleim o.ä. gab. Besonders gefällt mir beim vorliegenden Link die Autorenzeile: „aus den weiten des www, wahrscheinlich von Till Raether„. Danke.

Ein Kommentar zu “Texte

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